GMS Weiherhammer

Zaunlattenprojekt

01.07.2019 Christina Paul

Mittelschülerinnen aus Weiherhammer als Kinder der Goldenen Straße

Der Einladung des Vereins Via Carolina – Goldene Straße e.V. zu dem Kunstprojekt „Wir sind Kinder an der Goldenen Straße“ für Schulen folgten einige Schülerinnen der 6. Klasse der Mittelschule Weiherhammer zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Frisch. Dazu sollte eine Zaunlatte mit selbst ausgesuchten Motiven von Kindern gestaltet werden, die mit weiteren Zaunlatten von anderen Schulen einen langen bunten Zaun um den Spielplatz vor dem deutsch-tschechischen Geschichtspark Bärnau-Tachov bilden werden. Mit diesem Projekt sollte zum einen daran erinnert werden, dass all diese Schulorte an der ehemaligen „Goldenen Straße“, dem Verbindungsweg Kaiser Karl IV. von Prag nach Nürnberg, liegen. Zum anderen sollte auch die Kooperation deutscher und tschechischer Schulen intensiviert und gefördert werden.
Sämtliche Ergebnisse wurden dazu am 25. Juni 2019 in Bärnau in einer kleinen Feier präsentiert. Katrin Bertelshofer, Melissa Feuerer und Saskia Rothmeier, alle drei Schülerinnen der 6. Klasse, machten sich mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Frisch auf den Weg nach Bärnau, um die selbst gestaltete Zaunlatte zu überreichen. Bemalt wurde sie auf der Vorderseite mit dem Schullogo und dem Leitbild der GMS Weiherhammer, die Rückseite zierte das Wappen von Weiherhammer. Nachdem die Museumspädagogin, Frau Dr. Julia Gräf, und ihr tschechischer Kollege, Josef Jezek, ein paar Worte über das Projekt an die „Künstler“ und ihre Begleitpersonen gerichtet hatten, durften die Kinder der tschechischen und deutschen Schulen ihre farbenfrohen und kreativen Zaunlatten vorstellen. Nach einer Mittagspause mit Bratwürsten vom Grill durften sich die Kinder noch bei einem Wurfspiel austoben. Zum Abschluss wurde eine Führung durch den Geschichtspark angeboten, an der die Schülerinnen aus Weiherhammer gerne und interessiert teilnahmen. Mit vielen neuen Eindrücken und dem Gefühl, „etwas“ aus Weiherhammer im Geschichtspark Bärnau verewigt zu haben, fuhren die Mittelschülerinnen zurück.


4-Gewinnt-Spiel gebaut

12.06.2019 Christina Paul

In Zusammenarbeit mit der ÜBZO und der ortsansässigen Firma BHS fertigte die Technikgruppe der 8. Klasse zusammen mit Ihrer Fachlehrerin Frau Paul ein elektronisches 4-Gewinnt-Spiel aus Edelstahl. Dazu wurde für einige Zeit der Technikunterricht in die Räume der ÜBZO und der BHS verlegt. Unter der Leitung von Herrn Zackel konnten sich die Schüler an einem CAD-Programm erproben, mit Hilfe dessen der Plan für die Konstruktion des Edelstahls gezeichnet wurde. Die Technikgruppe konnte außerdem den 3D-Druck der im Spiel verarbeiteten Acrylglasplatte beobachten. Außerdem lernten sie die Technik des Wasserstrahlschneidens kennen. Zum Schluss bekamen sie noch einen Einblick in die Elektronik, die bei dem 4-Gewinnt-Spiel zum Einsatz kommt.
Herr Zackel kam nun an die Mittelschule, um das fertige Spiel offiziell zu übergeben. Anschließend wurde natürlich gespielt. Das Spiel ist so programmiert, dass es bei mehreren Spielen hintereinander jeweils den Spielstand anzeigt. So können vielleicht sogar Turniere an der Schule stattfinden.


Kunsttafel für tschechische Partnerschule

12.06.2019 Christina Paul

Schüler der 5. ZS Cheb (Eger) besuchten mit der Lehrerin Mgr. Lenka Vlkovà die Grund-und Mittelschule Weiherhammer. Zusammen mit Kindern der Arbeitsgemeinschaft Tschechisch setzten sie ein vom Centrum Bavaria Bohemia gefördertes KunstProjekt um. Grenzüberschreitende Begegnung von Partnerschulen sind während eines Schuljahres wichtige Eckpfeiler des Miteinanders. Die im Landkreis bekannte Tschechischlehrerin Dana Pflaum hatte das Treffen organisiert, Schulleiter Günther Paul freute sich über den Besuch der Lehrerin Mgr. Lenka Vlkovàmit ihren Schülern und dankte allen für ihr Engagement. Er betonte, dass die Begegnung mit finanzieller Unterstützung des Bayerisch Böhmischen Kulturzentrums Schönsee (CeBB) möglich gemacht wurde. Mit dem im Nachbarland beliebten Tanzlied „Ouky, kouky“ kam richtig Schwung in das Treffen. Nach einer gemeinsamen Brotzeit wurde die Arbeit in zwei sprachlich gemischten Gruppen aufgenommen. Ziel war die Gestaltung und Bemalung zweier großformatigen wetterfesten Platten, auf der die bayerisch-tschechische Grenze vorgezeichnet war. Die Platten, sowie wetterfeste Farben wurden vom CeBB Verfügung gestellt. Dazu gab es Gestaltungsvorschläge, die kreative erweitert werden konnten. Ganz im Sinne des Lehrplans regt das Begegnungsprojekt regt zum interdisziplinären und kreativen Arbeit im Team an. Diverse Themenbereiche werden dabei verknüpft. Während die einen mit Farben experimentierten, bemalte die andere Gruppe Fähnchen aus Holz. Darauf kam der in Tschechien berühmten „Kritek“, der kleinen Maulwurf und die Maus. Mit Klebepistolen wurden Taschen kreiert und bemalt. Jedes Kind durfte die Fahne und Tasche am Ende mitnehmen.

Mit dem Schulprojekt Kultur ohne Grenzen geht das CeBB bereits in siebte Jahr. Unterstützung kommt auch vom Deutsch tschechischen Fonds in Prag. Da Geldfragen stets ein Problem aller grenzüberschreitenden Begegnungen sind, nehmen clevere Schulen die Angebote gern an. Der Vorteil, sie müssen keinen eigenen Antrag stellen, sondern sich einfach beim CeBB bewerben. Die fertigen Platten, so die Vorgabe der Geldgeber, soll öffentlich in einer der Partnerschulen präsentiert werden. Sie kann im Pausenhof oder an einer Wand als Kunstprojekt und sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit der Schulen installiert werden.